Hast du dich schon mal gefragt, ob es für deinen Content eigentlich von Bedeutung ist, ob du im Bereich B2B oder B2C unterwegs bist? 

Wir haben uns diese Frage gestellt und für dich 4 Unterschiede zwischen Content Marketing für B2B und Content Marketing für B2C entdeckt.

Los geht’s 🎉

#1  Die Zielgruppe 

“Business to Business” vs. “Business to Consumer”. Wenn du B2B und B2C ausschreibst, siehst du schon direkt den ersten Unterschied: die Zielgruppe. 

Bei B2B kommunizierst du als Unternehmen mit anderen Unternehmen. Bei B2C sprichst du die Endverbraucher direkt an. Natürlich erreicht dein Content auch bei B2B Menschen, aber die sind beruflich an deinem Content interessiert und haben ganz andere Bedürfnisse als Privatpersonen.  B2B Zielgruppen denken rationaler und faktenbasierter, während B2C Zielgruppen empfänglicher für Emotionen und Geschichten sind.

Wenn du B2C Produkte vertreibst, solltest du deine Zielgruppe übrigens noch klarer definieren als nur “Endverbraucher”. Sportler oder Couch-Potatoe, Mama oder Opa, Teeanager oder Boomer. Je besser du deine Zielgruppe eingrenzt, desto besser kannst du deine Inhalte auf die Bedürfnisse dieser Gruppe zuschneiden. 

#2  Fakten gegen Emotionen 

Wenn ein Unternehmer sich dein Produkt anschaut, dann will er klare Fakten sehen. Produktfunktionen, Preise, vielleicht eine Demo-Option, Beratungsangebote und vertrauenswürdige Testimonials. Kein Firlefanz, sondern eindeutige Fakten und Informationen.

Bei B2C Content setzt du hingegen viel mehr auf eine emotionale Ansprache. Hier geht es um die persönlichen Interessen und Bedürfnisse der Zielgruppe, die du kreativ ansprechen kannst. Du musst auch nicht immer lustig sein. Man kann auch mal ernster werden. Hauptsache die Zielgruppe fühlt mit.

#3 Storytelling für alle? 

Storytelling ist eine Marketingmethode, die mit Emotionen spielt und Geschichten erzählt. Im B2C Content Marketing ist die Verwendung von Storytelling ein Volltreffer. Es ist genau das richtige Werkzeug um Emotionen rüberzubringen und deine Zielgruppe für dein Produkt zu begeistern. So kannst du super eine Verbindung aufbauen. Deshalb ist diese Art des Content Marketing gerade bei den klassischen B2C Unternehmen so beliebt. Es nimmt mit. Es begeistert. Es verbindet. Und das in einer Welt in der der Endverbraucher für jedes Problem zig verschiedene Lösungsanbieter und die Qual der Wahl hat.

Ob Storytelling auch für B2B der richtige Ansatz ist, darüber scheiden sich die Geister. Viele Marketers sagen: Nein. Im B2B brauchst du Faktren und keine Emotionen. Die Zielgruppe will wissen, ob sich ihre Investition auch wirklich lohnt. Da sind nette Geschichten fehl am Platz.

Wir sagen aber: Warum nicht 😎 Auch im B2B kann Storytelling eine gute Wahl sein, um sich vom staubtrockenen Content der Konkurrenz abzuheben. Schließlich sind auch im B2B deine Leser und Kontaktpersonen Menschen und keine Roboter. Aber im B2B solltest du Storytelling definitiv sparsam einsetzen und nicht allzu übertrieben emotional werden. Eine gute Balance ist hier entscheidend. Da musst du einfach ein wenig probieren.

#4 Problemlöser 

Egal ob im B2B oder im B2C, in beiden Fällen willst du die Probleme deiner Kunden lösen. Dein Produkt ist der Problemlöser schlechthin - zumindest in deinen Augen.

 

Aber Achtung: Während du im B2C auch als recht unbekannte Marke neue Kunden von dir überzeugen kannst, ist deine Reputation im B2B deutlich wichtiger. 

Dass dein Produkt das Problem löst, ist eine Grundvoraussetzung, die die Unternehmen direkt annehmen. Ob du dich von der Konkurrenz absetzen kannst, hat hier viel mit Vertrauen zu tun. Je hochpreisiger dein Produkt ist, desto wichtiger ist es, dass du als Experte wahrgenommen wirst. Denn das Unternehmen muss und will sich der Investition sicher sein. 

Im B2C kannst du eine fehlende Bekanntheit durch gutes Storytelling schnell wieder wett machen, indem du eine Beziehung zur Zielgruppe aufbaust. Im B2B Bereich musst du hart an einer guten Reputation arbeiten. Guter, informativer  Content kann dir dabei enorm helfen. 

Fazit

Content Marketing im Bereich B2B ist definitiv faktenlastiger und weniger emotional als  B2C Content Marketing. Während du im B2C Content mit Emotionen spielen kannst, musst du dich im B2B Bereich als der Experte schlechthin etablieren - auch mit Hilfe deines Contents. Die Zielgruppe will sich bei dir in guten Händen wissen. Emotionen im B2B Bereich solltest du daher eher sparsam einsetzen.

Wenn du Produkte anbietest, die sowohl für B2B als auch für B2C genutzt werden, dann kannst du beides anbieten: Emotionen und knallharte Fakten. Beobachte doch dann mal, ob deine B2B Kontakte sich nicht auch lieber etwas unterhaltsamere, lebhaftere Inhalte ansehen...🔍

P.s. Was du im Content Marketing auf gar keinen Fall machen solltest, lernst du hier.

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