Seit dem 1. Oktober 2026 kaufen Neukunden in Europa HubSpot auf eine neue Art: eine Edition für den ganzen Account, Seats für die Menschen, die damit arbeiten, und Credits für das, was das System tatsächlich für dich erledigt. Die Grundidee ist einfach – du zahlst nicht mehr für Hubs und Kontaktstufen, die du vielleicht nie ausreizt, sondern für echte Nutzung.
Wenn du HubSpot schon einsetzt, gilt: Ruhe bewahren. Bestandsaccounts bleiben vorerst im bisherigen Modell und werden erst schrittweise im Laufe von 2027 umgestellt. In diesem Artikel zeigen wir dir, was sich ändert, was es kostet und worauf du dich jetzt schon vorbereiten kannst.
Bisher hast du HubSpot Hub für Hub gekauft – Marketing Hub Professional hier, Sales Hub Starter dort, dazu Marketing-Kontaktstufen. Das neue Modell fasst das in drei Entscheidungen zusammen.
Ein weiterer großer Unterschied: Marketing-Kontakte werden nicht mehr separat abgerechnet. Sie zählen zur Record-Kapazität, die alle Objekte im Account umfasst.
Ein Core Seat startet bei 20 € pro Monat, jede Edition enthält 5.000 bis 15.000 Credits monatlich. Alle Angaben sind „ab“-Preise laut HubSpot (Pricing-Supplement, Stand Oktober 2026).
| Starter | Professional | Enterprise | |
|---|---|---|---|
| Core Seat (€/Monat) | 20 | 60 | 90 |
| Front Office Seat (€/Monat) | – | 120 | 150 |
| Inklusive Credits pro Monat | 5.000 | 10.000 | 15.000 |
| Record-Kapazität (alle Objekte) | 25.000 | 250.000 | 15.000.000 |
| Telefonminuten pro Monat | 500 | 3.000 | 12.000 |
| Max. bezahlte Seats | 10 | – | – |
Zusätzliche Credits kosten 1 Cent pro Stück, entweder als Pay-as-you-go oder als Kapazitätspaket mit 1.000 Credits für 10 € im Monat. Inklusive Credits verfallen am Monatsende.
So viele Credits verbrauchen typische Aktionen:
| Aktion | Credits |
|---|---|
| E-Mail-Versand (erste 10.000 pro Monat) | 15 je E-Mail |
| Workflow-Aktion (erste 10.000 pro Monat) | 3 je Aktion |
| Breeze-Workflow-Aktion | 10 |
| Customer Agent, eine gelöste Konversation | 50 |
| Prospecting Agent, ein Lead | 100 |
| Ein angenommenes Angebot (Quote) | 100 |
Mit steigendem Volumen sinkt der Verbrauch pro E-Mail und pro Workflow-Aktion deutlich. 1:1-E-Mails aus dem verbundenen Postfach kosten keine Credits.
Das alte Modell hat viele Unternehmen dazu gebracht, Hubs oder Kontaktstufen „auf Vorrat“ zu kaufen. Das neue Modell dreht das um: Die Kosten folgen der tatsächlichen Nutzung.
„Nur zahlen, was man nutzt“ heißt auch: Wer viel nutzt, sollte seine Zahlen kennen. Drei Punkte sehen wir in der Beratung am häufigsten.
Unser Tipp: Starter ist nicht automatisch die günstigste Wahl. Bei hohem E-Mail-Volumen kann Professional dank der Pakete am Ende weniger kosten.
Wer HubSpot heute schon nutzt, muss jetzt nichts tun. Das neue Modell gilt seit dem 1. Oktober 2026 nur für neue Accounts in EMEA. Bestandsaccounts werden erst schrittweise im Laufe von 2027 migriert – nicht alle auf einmal.
Die Zeit bis dahin solltest du nutzen:
So kannst du deinen Account auf Basis echter Zahlen durchrechnen, sobald HubSpot dir den Migrationstermin mitteilt.
Das neue HubSpot-Pricing ist ein klarer Schritt hin zu fairer, nutzungsbasierter Abrechnung. Du bezahlst Menschen, die mit HubSpot arbeiten, und Arbeit, die HubSpot für dich erledigt – nicht Hubs und Kontaktstufen, die im Schrank liegen. Neukunden profitieren sofort, Bestandskunden haben bis 2027 Zeit, sich in Ruhe vorzubereiten.
Du willst wissen, was das neue Modell für deinen Account bedeutet? Als HubSpot Platinum Partner rechnen wir dein Setup auf Basis deiner echten Nutzungsdaten durch und zeigen dir, welche Edition und welche Pakete sich lohnen. Sprich uns an.
Quelle: HubSpot – Flexible Seats-and-Credits Pricing Supplement