CM was? CMS steht für "Content-Management-System". Doch CMS gibt es heute wie Sand am Meer. Wir wollen deshalb heute klären, was ein CMS überhaupt ist und wozu du es brauchst. Und ganz nebenbei vergleichen wir zwei Content-Management-Systeme: WordPress und die HubSpot CMS.

Was ist ein CMS?

CMS steht für "Content-Management-System". Content ist der englische Begriff für Inhalte. Also handelt es sich bei CMS um Tools, mit deren Hilfe du deine Inhalte managen kannst.

Inhalte managen? Ja das solltest du unbedingt tun, sobald du eine Website bespielst oder einen Blog mit Inhalten füllen willst. Auch Social Media und Onlineshops, E-Mails und Newsletter sind Content und sollten im Idealfall geplant werden.

Was meinen wir mit geplant? Nun im besten Fall überlegst du dir vorher was du sagen willst, wo du es sagen willst und auch wann. Denn nicht jeder Inhalt ist für jeden deiner Kanäle geeignet. Wenn du mit einem CMS arbeitest, kannst du dich besser strukturieren und auch überlegen, ob du die Inhalte auf verschiedenen Kanälen kombinieren kannst. Also vielleicht ein neues Whitepaper, dass du in deinem Newsletter und auf deinen Social Media Kanälen bewirbst. Alles geplant...? Richtig, in deinem CMS.

Aber was muss so ein CMS können? Woran erkenne ich ein gutes CMS? Fragen über Fragen. Als Einstieg wollen wir zwei zuverlässige und beliebte CMS vergleichen: WordPress und das CMS von HubSpot.

 

 

Was ist WordPress?

Den Anfang macht WordPress: ein klassisches CMS und der absolute Liebling vieler User. Mit unschlagbaren 61,4% Marktanteil lässt WordPress die Konkurrenten weit hinter sich zurück. Aber warum nutzen so viele User WordPress? Was als reines Blogging-Tool began, hat durch die zahlreichen User ordentlich an Fahrt aufgenommen. Dadurch, dass das Programm Open-Source ist, konnten seit dem Release von WordPress zahlreiche User das Tool so anpassen, wie es im Alltag bei vielen einfach gebraucht wird. So wurde WordPress kontinuierlich weiterentwickelt und zwar immer mit dem Hauptfokus auf User-Freundlichkeit. Dadurch ist WordPress wirklich leicht zu bedienen.

Die Basis von WordPress ist dabei in erster Linie funktional und bietet alle wichtigen Basics. Mit Hilfe von Plugins kannst du dir dein WordPress dann ganz an deine eigenen Bedürfnisse anpassen. Dieser hohe Grad an Individualisierbarkeit ist bei keinem anderen CMS so gegeben.

Aber obacht: Durch den Open Source Charakter und die unfassbare Menge an User ist das Tool auch bei Hackern beliebt. Du solltest also darauf achten, immer die neuste Version zu nutzen.

Was ist HubSpot CMS?

Im Gegensatz zu WordPress ist HubSpot kein reines CMS. Hinter HubSpot verbirgt sich eine mittlerweile umfangreiche Inbound Marketing Software. Das bedeutet, dass du Funktionen hast mit denen du dein Marketing bespielen kannst, aber auch Sales und Customer Service finden in der Software ihren Platz. Wie viele Funktionen dir zur Verfügung stehen, hängt ganz von deinem Paket ab, das du dir leistest. Aber die Auswahl an Funktionen ist enorm.

Als ursprünglich reine Marketing Software kommt natürlich auch Content Marketing durch die HubSpot CMS nicht zu kurz. Du hast umfangreiche Möglichkeiten deinen Content zu planen und zu optimieren. Neben der Möglichkeit Blogs und Landingpages zu bearbeiten, kannst du auch deine Social Media Kanäle aus der Software bespielen. Und auch für die strategische Planung ist genügend Platz. E-Mail Marketing wollen wir an dieser Stelle selbstverständlich auch nicht vergessen.

Wer HubSpot benutzt kann diese Funktionen alle nutzen und dabei alles mit der Datenbank verknüpfen. Weil das kann HubSpot auch. Also CMS und CRM in einem 💡

Der direkte VergleichHubSpot CMS und WordPress vergleichen

Aber lass uns doch mal beide Programme in den direkten Vergleich setzen. Was kann WordPress, was HubSpot nicht kann? Und was kann HubSpot, was WordPress nicht kann?

Blogposts schreiben und gestalten

Tja, viel gibt es dazu nicht zu sagen, denn das Thema Blog bedienen beide Programme mehr als zufriedenstellend. Auch beim Thema Websites sind beide Tools super aufgestellt. Aber sein wir ehrlich, ein CMS mit dem man weder Blog noch Website nicht vernünftig bearbeiten kann, ist kein gutes CMS...

Optimierung von Content

In HubSpot ist die Optimierung deines Contents für mobile Endgeräte und für SEO inklusive. Dabei ist beides wirklich leicht umzusetzen und wird von HubSpot automatisch durchgespielt, während du deinen Content gestaltest. Du entscheidest natürlich weiterhin selbst, welche Optimierung du auch annehmen möchtest, aber du hast in HubSpot jeder Zeit die Möglichkeit zu optimieren.

 

In WordPress sind solche Funktionen nicht im Basisprodukt mit integriert. Für die SEO Optimierung empfehlen wir das Yoast Plugin. Das kostet zwar 79€, aber liefert dir dann auch wirklich alles was du an dieser Stelle brauchen könntest.

CTA

Ein guter Call-to-Action ist mittlerweile ein Standardwerkzeug für jeden Marketer. Zum Erstellen von CTAs benötigst du in WordPress ein Plugin, damit du deinen Blog oder deine Website damit versehen kannst. In der HubSpot CMS ist diese Funktion inklusive.

Social Sharing, Workflows und Co.

HubSpot hat in seinem CMS entsprechende Features mit denen du Social Sharing Buttons hinzufügen, den Content in einen Workflow integrieren oder eine Landingpage bauen kannst. Bei WordPress müsstest du dir für diese Funktionen separate Plugins kaufen.

Für die Tüftler unter uns kann WordPress aber gerade wegen der Plugin-Möglichkeiten und der Open Source Mentalität bestechen: Du kannst (und musst) alle Plugins für deinen Bedarf einstellen und kannst bei WordPress auch deutlich individualisierte Websiten erstellen.

Und preislich?

Auf den ersten Blick würde man sagen: WordPress ist ja viel günstiger! Klar, WordPress ist ja auch kostenfrei. HubSpot nicht. Sobald du aber Plugins benötigt, kann sich das Blatt schnell wenden:

Wir raten dir deshalb dazu, dir genau anzuschauen, welche Funktionen du benötigst - bevor du dich für oder gegen ein Produkt entscheidest.  Und dann vergleichst du die beiden Programme erneut. Denn auch bei HubSpot gibt es verschiedene Preismodelle mit unterschiedlichem Funktionsumfang. Da heißt es also genau schauen, was du brauchst und wie viel du bei beiden Programmen benötigst.

Und noch ein Geheimtipp: Du kannst die HubSpot CMS auch 14 Tage kostenfrei testen und schauen, ob du mit der Software klar kommst 😇

Fazit

Beide Tools sind Top CMS. Keine Frage. WordPress ist nicht ohne Grund Marktführer. HubSpot hat ein riesiges Funktionsangebot. Die Frage ist schlicht und ergreifend: Was brauchst du?WordPress und HubSpot CMS vergleichen

Benötigst du ein leicht zu bedienendes Programm? Oder suchst sowieso auch nach einer Sales-Software? Dann ist HubSpot für dich Ideal. Brauchst du etwas zum Tüfteln und Selbstgestalten? Dann schnapp dir WordPress. Preislich ist es alles einer Frage der benötigten Funktionen.

Du willst mehr?

Dann meld dich jetzt zur nächsten HubSpot User Group Cologne an. Am 13.05.2020 sprechen wir über die HubSpot CMS - was ein Zufall 😇

Corona-conform findet diese HUG übrigens in einer Online-Edition statt. Also 100% Infos aber 0% Risiko. Worauf wartest du noch? Meld dich jetzt an!

 

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