Marketing Automation ist das Ding, um noch schneller und persönlicher zu wachsen. Egal, welches Tool du nutzt: Diese 5 Tipps musst du in deiner Marketing Automation beachten.

1. Eine  gepflegte Datenbank ist das A und O

Die Datenbank mit deinen Kontakten ist die Grundlage für deine Marketing Automation. Marketing Automation lebt davon, dass ich an bestimmte Kontaktgruppen personalisierte Inhalte automatisiert schicke und eventuell auch user-fokussierte Aktionen automatisiert durchführe. Solche Workflows können aber nur erfolgreich sein, wenn du korrekt Daten zur Grundlage hast.

Wenn du ein Seminar für Datenschutz-Experten anbietest, solltest du Einladungen, Reminder und passenden Content an die richtigen Zielgruppen schicken. Mit Hilfe von Segmentierungen musst du also zu Beginn deines Workflows alle Kontakte aus deiner Datenbank Samwell does not like spamherausfiltern, die für einen bestimmten automatisierten Prozess in Frage kommen. Du grenzt also die Anzahl an Empfänger deines Workflows ein. Und garantierst so, dass du relevant bist und bleibst. Niemand mag Spam, richtig Samwell?

Die Pflege der Datenbank ist zwar nicht nur in der Marketing Automation wichtig, aber hier nun einmal ganz besonders. Ohne eine aktuelle und saubere Datenbank wirst du dich unnötig schwer tun. Es sollten somit alle im Unternehmen, die Zugriff auf die Datenbank haben, darauf achten sie zu pflegen. 

2. Nimm dir Zeit bei der Planung für Marketing Automation

Nicht jedes Unternehmen ist genau gleich. Deshalb gibt es auch keinen Blueprint, wie die Marketing Automation aussehen sollte. Du musst dir deshalb genügend Zeit bei der Planung lassen und von Anfang an einkalkulieren. Überlege dir genau, welche Bereiche und Prozesse du optimieren willst und auch wie. Es ist nicht immer sinnvoll, direkt alles zu automatisieren. Wo ist der Hebel am größten? Manchmal ist es ein einfacher Datei-Upload, der zuvor manuelle Prozesse erforderte und dadurch unnötig lang wurde. 

Gerade Workflows wollen gut durchdacht sein. Sie adhoc in 10 Minuten zu erstellen, wird nicht funktionieren. Mache dir deshalb Gedanken, wie dein Workflow aussehen soll. Workflows sind wie ein Schaltplan in einem großen Uhrwerk der Automatisierung. Du legst hier fest, in welcher Reihenfolge bestimmte Aktionen automatisiert ablaufen sollen. Was passiert beispielsweise, wenn jemand die E-Mail nicht öffnet? Schickst du noch eine Mail? Oder soll ein Sales Representative den Hörer in die Hand nehmen? Und wann? All dies sind Aspekte, die man hervorragend im Workflow abdecken kann.

3. Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.

Tja die Floskel ist wahr. Wenn du einen Workflow erstellt hast, solltest du ihn nicht vergessen und darauf vertrauen, dass du schon alles richtig gemacht hast. Kontrolliere deinen Workflow regelmäßig. Nur so kannst du sicherstellen, dass du deine Ziele erreichst. Es kann immer eine technische Schwierigkeit auftauchen oder der ursprüngliche Trigger löst nicht mehr aus. Nutze diese Kontrolle, um deinen Workflow gegebenenfalls zu optimieren. Vielleicht ist ein anderer Zeitabstand zwischen zwei E-Mails erfolgreicher. Vielleicht reicht es einen E-Mail Betreff zu ändern. Setz dir hierfür einen Reminder, z.B. den Workflow-Wednesday 😉

4. Marketing und Sales: Happily ever after  😍

Wir haben schon öfters von Marketing und Sales Alignment gesprochen. Aus gutem Grund. Zwar heißt unser Thema "Marketing Automation", aber sein wir mal ehrlich: In vielen Aspekten gehen Marketing und Sales fast fließend ineinander über. Keine anderen Abteilungen im Unternehmen haben so viel Einfluss auf den Kunden. Marketing soll neue Kontakte / Leads finden und sie kaufbereit machen, Sales soll dann abschließen. Aber was, wenn man nicht miteinander kommuniziert? Was wenn Leads am Ende verwirrt sind, weil unterschiedliche Inhalte kommuniziert werden? Tja, dann bringt Marketing Automation auch nichts.

Beide Abteilungen müssen gemeinsame Absprachen treffen, auch in Bezug auf die Marketing ezgif.com-gif-maker (2)Automation. Welche Inhalte und Prozesse können automatisiert erfolgen? Welche Prozesse bleiben besser manuell? Marketing Automation ist schließlich nicht nur für Marketing interessant. Im Endeffekt profitiert auch Sales davon, wenn Leads besser informiert sind. Wer freut sich nicht über einen Lead, dem man die eigenen Produkte und Services nicht erst noch "verkaufen" muss? Auch Tyrion Lannister würde sich darüber freuen.

Seller können wiederum gewinnbringende Informationen von der Front an Marketing geben. Aspekte, die man ideal in der Marketing Automation mit einbringen kann. Beispielsweise, ob Leads regelmäßig bestimmten Content oder bestimmte Aktionen positiv oder negativ erwähnen.

5. Personalisierung,   ohne Payback Karte, bitte.

sourceWer das nicht schön, wenn man im Leben nur einmal sagen müsste, dass man keine Payback-Karte hat? Und auch nie eine haben will. Das dauert wohl noch etwas. Armer Jon. 

Aber genauso sollte deine Personalisierung sein. Du hast so viele Daten. Also nutze sie. Und nur weil du Inhalte automatisch verschickst, müssen sie trotzdem nicht generisch wirken. Die meisten Tools in der Marketing Automation lassen dich kinderleicht Inhalte personalisieren. Deine Kunden schätzen personalisierte Inhalte. Schau dir allein mal die Klickrate von E-Mails an, in denen du personalisierte Anreden verwendest. Klar, damit wirst du keine Verträge abschließen, aber eine personalisierte Willkommens-Mail für neue Newsletter-Abonnenten erzeugt schon einmal einen guten ersten Eindruck.

Fazit

Du merkst Marketing Automation ist kein 8. Weltwunder, dass man nur nach jahrelangem Studium beherrscht. Lass dir am Anfang Zeit und fang klein an. Nach dem ersten erfolgreich automatisierten Prozess kannst du dich Stück für Stück weiter vor arbeiten. Aus den Erfahrungen kannst du lernen und dich beim Automatisieren verbessern. Am Ende wird die Marketing Automation leicht von der Hand gehen und zu einem Teil von deinem Unternehmen.

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