Auch wenn in diesem Jahr alles anders war als geplant, haben wir trotzdem diesen Dienstag am Growth Marketing Summit teilnehmen können - diesmal eben digital. Und was wir in diesem Jahr lernen konnten, teilen wir heute gerne mit ⬇️

Für alle, die den Growth Marketing Summit noch nicht kennen: Dahinter steckt eine super spannende Veranstaltung, die einmal im Jahr allen Marketers die Möglichkeit bietet, Trends für das kommende Jahr zu entdecken und über Learnings der letzten Jahre zu diskutieren. Dafür kommen wirklich tolle Speaker zum Summit und teilen ihr Wissen mit uns.

Und weil wir gerne unser Wissen mit euch teilen, tun wir das auch jetzt. Was haben wir bei made2GROW also vom digitalen Growth Marketing Summit mitgenommen?

 

Adaptability is Key

André Morys von konversionsKRAFT hat in einem spannenden Vortrag darüber gesprochen, dass wir uns alle viel mehr trauen müssen. Wenn wir immer nur das machen, was wir schon kennen und können, kommen wir nicht weiter.

Wir müssen Experimente wagen und uns immer weiterentwickeln. Dabei sollten wir aber immer an den Konsumenten denken. Bleib agil und arbeite mit den Bedürfnissen deiner Kunden. Morys hat uns noch dieses Motto an die Hand gegeben: Analyse - Optimize - Learn - Repeat. Wir glauben: Das kann man nicht nur im Marketing gut gebrauchen.

 

Content Marketing is a major growth engine

Sandra Wu von Blinkist hat uns richtig begeistert. Ihr Vortrag war voller Learnings, die wir im Arbeitsalltag gut anwenden können. Ihre Message war: Glaubt nicht alles, was euch erzählt wird, sondern testet alles aus.

Nun haben die Kollegen bei Blinkist gut reden. Mit rund einer Millionen Besucher auf ihrem Online-Magazin im Monat (!!) haben sie die Möglichkeiten alles mit A/B Tests auszuprobieren. Die meisten von uns haben diese Möglichkeiten wohl nicht. Netterweise hat Sandra ihre Erfahrungen mit uns geteilt. Und wir teilen das Ganze jetzt mir dir:

  1. Titelbilder sollten nicht zu viel Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Wähle lieber ein Bild, welches sich harmonisch in den Text einbindet und fast ein wenig untergeht.
  2. Lange Texte sind oft besser als kurze Texte. So lange sie einen Mehrwert bieten.
  3. Viele kurze Absätze verwirren die Leser. Setz lieber auf längere Absätze, die viel Inhalt und Mehrwert an einem Stück liefern. Der Lesefluss ist also wichtiger als eine organisierte Struktur
  4. Buttons/ CtA's mitten im Text sind nicht erfolgreich. Setz lieber auf Links im Text oder Buttons am Ende deines Textes, sonst riskierst du es Leser zu verlieren. Wir sagen: Ein Button mitten im Text bringt nur etwas, wenn er enormen Mehrwert liefert und sich in einem neuen Fenster öffnet 🤓
  5. Zwischenüberschriften helfen, wenn sie die key takeaways des Absatzes betonen. Wenn du deine Überschriften gezielt dazu einsetzt Lust auf mehr zu machen, dann lohnt sich die Mühe.
  6. Bewirb dich selbst! Ja manche Leser wirst du damit verschrecken, aber die große Mehrheit belohnt den Mut. Und sein wir mal ehrlich: Wenn du voll hinter deinem Produkt stehst, kannst du das gerne zeigen. Be proud and own it!

 

Personalization creates Value

Nach Sandra Wu hat Dr. Julia Engelmann von konversionKRAFT darüber gesprochen, wie wertvoll Personalierung von Marketing-Aktivitäten für dein Unternehmen sein kann. Dabei hat sie uns aber auch daran erinnert, dass sowohl Personalisierung als auch Smart Targeting intelligent und sinnvoll aufgesetzt sein müssen. Ihr Beispiel: Wenn du bei Amazon einen neuen Toilettendeckel gekauft hast, brauchst du die nächsten 2 Wochen keine Werbung dafür. Oder sammelst du etwa Klodeckel? Du siehst, wenn dein smart targeting sinnvoll aufgesetzt ist und du Inhalte gekonnt personalisierst, kannst du deinen Kunden wirklich das Gefühl geben, dass sie dir wichtig sind.

Noch ein Punkt von Dr. Engelmann: Buyer Personas müssen detailreicher sein. Wenn du in deiner Persona stehen hast: Frau, 24-30 Jahre alt, wohnt in einer Stadt, dann bringt dir das nicht viel. Je detaillierter und persönlicher Personas aufgesetzt sind, desto besser. Bedenke dabei auch Emotionen, Bedürfnisse, Interessen und  Trigger.

 

Wag mal ein Experiment

Das ist die Key Message von Anna Tiplady von conversion.com. Sie hat uns daran erinnert, dass wir manchmal zu versteift in unseren Prozessen sind und nicht agil genug arbeiten. Dadurch verpassen wir aber einiges an Chancen. Ob du nun neue Arbeitsprozesse ausprobierst, mal etwas Neues in deiner nächsten Marketingkampagne ausprobierst oder direkt eine neues Produkt entwickelst: Trau dich!

 

Fuck Up Stories

Unser persönliches Lieblingsformat. Zum Schluss des digitalen Growth Marketing Summits plaudern Kollegen und erzählen an dieser Stelle gerne von den Momenten, wo alles schief gelaufen ist. Beruhigend, dass auch den vermeintlichen Experten mal Fehler passieren.

Und das ist es auch, was wir dir mit auf den Weg geben möchten. Alles, was uns die Speaker erzählt haben, kann funktionieren. Kann. Muss aber nicht. Hör auf deine Instinkte, aber sei offen für Neues. 👩‍🔬

 

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