Ein gelungener Online-Auftritt ist heute essentiell. Ein guter Onlineshop, eine ansprechende Webseite und eine angemessene Präsenz auf Social Media. Es gibt unendliche Möglichkeiten, wie man sein Online Marketing aufbauen kann.

Wir zeigen dir 8 Schritte, mit denen du dein Online Marketing auf Vordermann bringst.

1. Positionierung

Auch im Online Marketing ist eine gute Positionierung die Grundlage. Du musst wissen, wofür du und dein Unternehmen stehen. Was kann dein Produkt? Für wen ist das Produkt gedacht? Und warum ist dein Produkt die beste Lösung für deinen Kunden?

Wenn du dir diese Aspekte bewusst machst, kannst du deine Kampagne ideal daran anpassen. So entstehen keine Differenzen zwischen deiner Kampagne und deiner eigentlichen Positionierung. Unpassende Kampagnen können deine potentiellen Kunden verwirren und im schlimmsten Fall Verkäufe verhindern.

2. Zielgruppe und Buyer Persona

Vor jeder Kampagne solltest du dir überlegen, wen du damit ansprechen möchtest. Wer ist deine Zielgruppe? Nur so kann deine Kampagne zielgerichtet und relevant sein; und somit erfolgreich. Mit einer Definition der Zielgruppe erhöhst du deine Erfolgschancen.

Aber es reicht nicht, sich nur auf demografische Faktoren, wie Alter, Geschlecht und Einkommen zu fokussieren. Versuch vielmehr den Menschen hinter der Zielgruppe kennenzulernen. Was sind seine Interessen? Was sind seine Leidenschaften? Was sind seine Probleme? Je mehr du weißt, desto relevanter kannst du kommunizieren. Versuch doch einmal eine Buyer Persona aufzustellen. Sie ist repräsentativ für deine Zielgruppe, aber wirkt wie eine einzige Person, für die du die Kampagne entwickelst.

3. Ziele

Bevor du deine Kampagne entwickelst, solltest du dich fragen, was du mit deinem Online Marketing erreichen willst? Sowohl kurzfristig als auch langfristig.

Mögliche Ziele sind hier z.B.:

  • Ein Umsatz X in einem bestimmten Zeitraum
  • Eine bestimmte Anzahl an Neukunden
  • Eine bestimmte Anzahl an Bestellungen über Instagram
  • Eine Conversionrate von X%

Egal welches Ziel du dir auch setzt. Do it SMART :)

Smart steht für:

Specific: Formuliere dein Ziel ganz spezifisch. Also nicht "ich will mehr Bestellungen" sondern "ich will X% mehr Bestellungen auf dem Kanal X"

Measurable: Formulier Ziele, die du auch messen kannst, wie eben einen Anstieg an Bestellungen.

Achievable: Setz dir Ziele, die du auch erreichen kannst. Sie dürfen natürlich trotzdem eine Herausforderung sein.

Reasonable: Bleib vernünftig! Wenn du gerade erst deine Marke aufgebaut hast, erwarte keine Umsätze wie die ganz großen Player.

Timebound: Gib deinen Zielen immer einen Zeitraum, innerhalb dessen du sie erreichen willst.

4. Kanalauswahl

Mittlerweile gibt es eine Vielzahl an Kanälen und Instrumenten, die dir für Online Marketing zur Verfügung stehen. Nicht immer wirst du sie alle auf einmal benötigen. Nicht immer macht es überhaupt Sinn sie alle zu benutzen. In der Regel solltest du dich auf eine Auswahl beschränken.

Hier ein paar Kanäle, die du verwenden kannst:

  • E-Mail-Marketing / Newsletter
  • Blog
  • Search Engine Advertising (SEA)
  • Google Shopping
  • Display Advertising (insbesondere Banner)
  • Affiliate Marketing
  • Mobile Advertising
  • Social Media

Bevor du dich für einen Kanal entscheidest, solltest du hinterfragen, ob dieser zu deiner Positionierung passt, ob du die Ressourcen und das Know-how für den Kanal hast und ob der Kanal relevant für deine Zielgruppe ist.

Besonders bei den sozialen Medien solltest du unbedingt die Zielgruppe bedenken. Nicht jedes Netzwerk wird von jeder Zielgruppe genutzt. LinkedIn und Xing sind berufliche Netzwerke und somit besonders im B2B Bereich interessant. Instagram wird vor allem von jüngeren Nutzern verwendet. Pinterest verstärkt von Frauen. (Faktenkontor, 2018) Recherchiere also vorher genau, ob deine Zielgruppe das Netzwerk nutzt.

5. Content

Eine E-Mail ohne Inhalt? Ein Blog ohne Beiträge? Ein Instagram-Account ohne Bilder? Geht gar nicht.

Wenn du dich nun für einen zu dir und deiner Zielgruppe passenden Kanal entschieden hast, brauchst du natürlich auch Content, um ihn zu füllen. Auch hier hast du wieder die große Auswahl:

Blogartikel, Whitepaper, Bilder, E-Book, Videos, GIFs, Newsletter, Webinar, Gastbeiträge, Podcasts, Umfragen, Behind-the-scenes-Videos, und und und.

Da fällt dir doch bestimmt etwas ein, oder?

Du wirst in der Regel mehrere Kanäle nutzen, aber du brauchst nicht für jeden immer eigenen Content. Du kannst z.B. den Link zu deinem neuen Blogartikel auf deinen Social Media Kanälen teilen. Oder du informierst in deinem Newsletter über ein neues E-Book oder das nächste Webinar.

Denk nur immer an die 90/10 Regel. 10% deines Contents kannst du zum Verkaufen deiner Produkte und Leistungen nutzen. Die anderen 90% solltest du für deine Zielgruppe nützlich sein. Hilf ihnen ihre Probleme zu lösen. Sei relevant!

6. Conversion

Conversions sind extrem wichtig. Was bringt dir der schönste Banner, wenn niemand darauf klickt und deine Webseite besucht? Nicht viel, oder? Richtig.

Hotjar BeispielDeshalb solltest du Zeit in deine Conversions investieren und diese auch konkret benennen. Online-Bestellungen, Neu-Registrierungen, neue Produkte in der Merkliste. Und wenn mal keine oder zu wenige Conversions erzielt werden, schau genauer nach. Finde heraus, wo es gut und wo es schlecht läuft. Mit Tools wie Hotjar oder VWO kannst du z.B. das Verhalten deiner Webseiten-Besucher nachvollziehen. Wo brechen sie den Besuch ab? Darüber kannst du herausfinden, welcher Teil deiner Webseite unattraktiv ist. Und dann kannst du das Problem beheben und so deine Conversions optimieren. Datenschutzkonform natürlich.

Conversions sind ein essentieller Teil im Online Marketing. Ohne sie wirst du deine Ziele nicht erreichen. Also lohnt es sich, sie zu optimieren.

7. Messbarkeit

Bei den Zielen haben wir schon gemerkt: messbar sollten sie sein. Im Marketing ist es nicht immer so leicht, Umsätze direkt mit einer Maßnahme zu verbinden. Wie soll man auch feststellen, ob jemand auf Grund einer Printanzeige das Produkt im Geschäft gekauft hat. Im Online Marketing haben wir hierfür schon deutlich mehr Möglichkeiten. So kannst du zum Beispiel nachvollziehen, ob ein Online-Käufer über einen Affiliate-Link gekommen ist oder über eine Google Ad Anzeige.

Deshalb ist es sehr wichtig in regelmäßigen Abständen deine Online Marketing Maßnahmen zu überprüfen. So kannst du sehen, was funktioniert und was nicht. Dadurch kannst du Maßnahmen anpassen oder gar ersetzen. Nur mit einem stetigen Review-Prozess kannst du sicherstellen, dass du deine Ziele erreichst. Online Marketing ist ein Kreislauf, keine gerade Strecke.

Google Data Studio BeispielÜbrigens mit Programmen wie Google Analytics kannst du schon viele Einblicke gewinnen. Mit Google Data Studio kannst du dann sogar noch ansprechende Reportings erstellen. So überzeugst du auch den letzten Skeptiker, dass Online Marketing gut für das Unternehmen ist.

8. Automatisierung und Planung

Wo immer du  kannst, lohnt es sich automatisierte Prozesse aufzubauen. Das spart dir langfristig viel Zeit und Geld. So kannst du beispielsweise Eingangsbestätigungen für Bewerber automatisch versenden lassen. Der Programmieraufwand ist minimal, die Zeitersparniss hingegen enorm. Gleiches gilt für andere Mailings, die Kunden und Besucher nach bestimmten Aktionen bekommen sollen. Etliche Programme bieten solche Funktionen mittlerweile an.

HubSpot BeispielEs gibt auch Bots, die du auf deiner Webseite implementieren kannst, die erste Kundenanfragen bearbeiten. Zusätzlich gibt es Möglichkeiten, dass Kunden sich selbst Termine mit dir buchen können. Ganz bequem von der Couch aus, ohne dich anrufen zu müssen.

Um die Automatisierung umzusetzen, steht dir eine Bandbreite an Programmen zur Verfügung: Salesforce, HubSpot, Google Analytics 360 Suite, Adobe Marketing Cloud, und viele mehr.

Wenn du wissen willst, wie Bots funktionieren können, probier doch einfach mal den Bot hier auf der Seite unten rechts im Chat-Fenster ;)

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